Immobilien finanzieren mit Darlehen und Krediten.

Finden Sie die richtige Finanzierungsform für Ihre Immobilie.

Wie viel Eigenkapital Sie benötigen, um einen Kredit oder ein Darlehen zu erhalten, welche Finanzierungsform für Ihren Immobilienerwerb geeignet ist und was die Begriffe Sollzinsbindung und Tilgungsrate bedeuten: Wir erklären Ihnen den Ablauf Ihrer Immobilienfinanzierung step-by-step.

Diese Voraussetzungen sollten Sie erfüllen, um einen Kredit zu erhalten.

Ob sie einem Kunden einen Hypothekarkredit oder ein Bauspardarlehen zur Verfügung stellen, entscheiden Banken und Bausparkassen hauptsächlich anhand von zwei wichtigen Finanzierungsparametern:

Unsere Umzugs-Checkliste liefert Ihnen einen guten Überblick, wann Sie welche Aufgaben erledigen sollten.

Da die Immobilienpreise schon seit geraumer Zeit steigen und ein abschätzbares Ende in den nächsten Jahren nicht in Sicht ist, erhalten Sie nun meist schon ab 20% Eigenkapital eine Immobilienfinanzierung in Form eines Kredits.

Bonität und Besicherung als Entscheidungsgrundlage.

In der Regel nimmt das Finanzierungsinstitut zuerst eine umfassenden Analyse Ihrer finanziellen Situation vor, bestimmt dann Ihren möglichen Kreditbetrag und gibt Ihnen Auskunft, welche Laufzeiten und Zinsen für Sie infrage kommen. Ausschlaggebende Kriterien sind z.B. Schulden oder Insolvenzen, die Höhe des vorhandenen Eigenkapitals und Absicherungen in Form von Immobilien oder Wertgegenständen.

Eine ausführliche Beschreibung zu den Themen Bonität und Besicherung erhalten Sie für Österreich unter www.durchblicker.at und für Deutschland und die Schweiz unter www.financescout24.de.

Für Ihren Immobilienkauf empfehlen wir 20-30% Eigenkapital.

Der Finanzierungsrechner für Ihren Baukredit.

3 Faktoren, die Ihre Finanzierung beeinflussen.

Wie gut die Konditionen für Ihr Darlehen bzw. für Ihren Kredit ausfallen, hängt von folgenden finanziellen Parametern ab.

Tilgungsrate

Die Tilgung beschreibt die Höhe der Teilbeträge, in denen Sie Ihre Kreditschuld zurückzahlen. Eine durchschnittliche Tilgungsrate beträgt im Normalfall 1-3%. Das bedeutet, dass Sie jährlich bis zu 3% Ihrer Kreditsumme zurückzahlen. Die Rückzahlungen werden in monatlichen Teilbeträgen vorgenommen, die sich aus Tilgung und Zinsen ergeben. Hier gilt die Grundregel: Je niedriger der Zins, desto höher sollte die Tilgung sein. Unser Tipp: Bei niedrigem Eigenkapital und hohem Einkommen macht eine hohe Anfangstilgung oft Sinn. Mehr Infos unter www.drklein.de/tilgung.

Sollzinsbildung

Während Ihrer vereinbarten Kreditlaufzeit müssen Sie Zinsen sozusagen als „Leihgebühren“ an die Bank zahlen. Die Sollzinsbildung definiert, wie hoch der Sollzins – oder auch Normalzins genannt – über den gesamten Zeitraum ausfällt. Eine gute Erklärung dazu liefert das Portal www.drklein.de/sollzinsbindung.

Effektivzins

Zusätzlich zum Sollzins, der als Grundzins ausschließlich die Leihkosten für Ihren Kredit beschreibt, beinhaltet der Effektivzinssatz noch weitere Gebühren und finanzielle Kosten, die für Ihre Bank bei einer Immobilienfinanzierung anfallen. Man könnte den Sollzinssatz oder Normalzinssatz auch als Nettokosten bezeichnen, den Effektivzinssatz als Bruttokosten. Details dazu finden Sie unter www.drklein.de/effektivzins. Beachten Sie: Der Effektivzins enthält noch nicht alle Kreditkosten. Je nach Art der Immobilienfinanzierung können noch weitere Kosten wie Bereitstellungszinsen, Teilzahlungsaufschläge, Provisionen und Gebühren für die Ermittlung des Immobilienwertes anfallen.

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Welche Finanzierungsform für Ihre Immobilie?

Von Annuitätendarlehen bis Bausparkredit: Die wichtigsten Finanzierungsformen im Überblick.

Annuitätendarlehen

Das beliebteste Darlehen unter Immobilienkäufern ist das Annuitätendarlehen. Mit einer Sollzinsbindung sichern Sie sich zu Beginn feste Zinsen. Anschließend bleibt die Rückzahlungsrate Ihres Kredits über die gesamte vereinbarte Laufzeit konstant.

Der Vorteil: Da die finanzielle monatliche Belastung immer gleich bleibt, können Sie Ihre Restschulden genau kalkulieren. Typische Laufzeiten für ein Annuitätendarlehen können z.B. 15 Jahre betragen. Nach Ablauf dieser Zinsbindungsfrist wird im Normalfall eine Anschlussfinanzierung getätigt. Beachten Sie hier, dass sich die Zinsen zu diesem Zeitpunkt bereits erhöht haben können!

Volltilgerdarlehen

Der größte Vorteil eines Volltilgerdarlehens ist die gute Planbarkeit, da die Tilgungsraten über die gesamte Laufzeit Ihres Kredits – bis hin zur vollständigen Abzahlung Ihrer Restschulden – konstant bleiben. Das Darlehen läuft so lange, bis Ihr Kredit vollständig abbezahlt ist. Sie sparen sich also das Risiko einer teuren Anschlussfinanzierung.

Allerdings gibt es auch Nachteile: Durch den festen Tilgungssatz fallen die Kreditraten höher aus. Außerdem bietet das Volltilgerdarlehen weniger Flexibilität, weil z.B. Sondertilgungen ausgeschlossen und Tilgungspausen meist nicht erlaubt sind.

Bausparkredit

Bereits beim Abschluss des Bausparvertrags werden Ihre Zinsen von der Bank festgelegt. Anschließend zahlen Sie so lange Geld auf Ihr Bausparkonto ein, bis der Zielbetrag erreicht wurde, und erhalten dann einen vergleichsweise günstigen Bausparkredit mit niedrigen Sparzinsen.

Die Vorteile eines Bausparkredits? Sie benötigen kein Eigenkapital, können den Bausparkredit bereits im jungen Alter abschließen, haben eine hohe Planungssicherheit und meist viele Tarife zur Auswahl. Zu den Nachteilen zählt z.B. die schnellere Darlehens-Tilgung mit höherer monatlicher Belastung.

Forward-Darlehen

Bei einem Forward-Darlehen vereinbaren Sie den Kredit zu den gegenwärtigen Konditionen, beanspruchen die Kreditsumme aber erst zu einem späteren Zeitpunkt. In Niedrigzinsphasen eine attraktive Finanzierungsform, da Sie von nachträglichen Zinssteigerungen nicht betroffen sind. Umgekehrt kann das Zinsniveau aber in der Zukunft natürlich auch sinken. In so einem Fall müssen Sie dann für Ihr Darlehen höhere Zinsen zahlen, als es die Marktsituation hergeben würde.

Variabler Kredit

Bei einem variablen Kredit ist der Sollzinssatz vom EURIBOR abhängig, also dem Referenzzins, zu dem sich Banken gegenseitig Geld leihen. Dieser kann alle drei Monate steigen oder sinken. Daher ist der variable Kredit vor allem eine Finanzierungsform für Risikofreudige. Eine Variante davon ist der Cap-Immobilienkredit, der zusätzlich eine Risikobremse für extreme Zinssteigerungen oder -senkungen eingebaut hat, allerdings zu einem etwas höheren Zinssatz.

Wohnungskredit

Diesen Kredit erhalten nur Eigentümer einer selbst genutzten Immobilie. Der Vorteil gegenüber der klassischen Immobilienfinanzierung: Banken verlangen für den Wohnkredit keine Grundschulden, und Sondertilgungen sind gegen einen geringen Aufpreis möglich. Dadurch eignet sich dieser Kredit besonders für Modernisierungsmaßnahmen.

Informieren Sie sich früh genug über anfallende Kosten. Gerne beraten wir Sie auch persönlich!

Step-by-step: Ablauf der Finanzierung.

So bereiten Sie sich auf den Kauf einer Immobilie vor.

1. Erstellen Sie eine Liste

Überlegen Sie sich Ihre vorhandenen finanziellen Ressourcen, Ihr aktuelles Einkommen und Ihre geplanten Karriereschritte, berufliche und private Ziele in der Zukunft. Ist Ihr Job krisensicher? Hat Ihr Chef eine Gehaltserhöhung geplant? Wollen Sie sich in den nächsten Jahren viele teure Urlaube leisten? Haben Sie Kinder, und welche Kosten kommen hier noch auf Sie zu? All diese Fragen beeinflussen das Budget für Ihren Immobilienkauf. Unser Tipp: Reizen Sie Ihr vorhandenes Budget nicht vollständig aus und planen Sie im Fall von Krankheiten, Unfällen oder einer Kündigung auch finanzielle Puffer ein!

2. Sammeln Sie Angebote

Suchen Sie nach Immobilien, die dem möglichen Kaufpreis entsprechen. Beachten Sie dabei, dass Sie ca. 20-30% des Kaufpreises an Eigenkapital aufbringen sollten.

3. Lassen Sie sich beraten

Wenn Sie eine passende Immobilie gefunden haben, dann lassen Sie sich von verschiedenen Banken zur richtigen Finanzierungsform für Ihren Immobilienkauf beraten. Nutzen Sie einen Vergleich der unterschiedlichen Angebote zu den Darlehen und Krediten, um mit den Banken zu verhandeln und das beste Angebot für Sie zu finden.

Unser Tipp: Lassen Sie sich von einem unabhängigen Finanzberater unterstützen.

Ein unabhängiger Finanzberater unterstützt Sie mit fachlichem Know-How auf der Suche nach Ihrer passenden Finanzierungsform und handelt bei den Banken die besten Konditionen für Sie aus. Überlegen Sie sich also gut, ob er eine Investition wert ist!

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So kalkulieren Sie die Kosten rund um Ihren Umzug.

Für Ihre Immobilienfinanzierung sollten Sie auch die Umzugskosten berücksichtigen. Hier finden Sie die wichtigsten Infos dazu im Überblick. Vor dem Umzug sollten Sie sich Gedanken machen, wie hoch die Umzugskosten ungefähr ausfallen werden. Im Folgenden finden Sie eine Liste der wichtigsten Kostenpunkte, die Sie bei Ihrem Umzug bedenken sollten:

Kosten nach dem Umzug

Welcher Umzugstyp sind Sie? Finden Sie es heraus.

Kalkulieren Sie Ihren Bedarf an Kartons für Ihren Umzug.

Unterschätzen Sie nicht den Bedarf an Umzugskartons! Unser Online-Kartonrechner bietet Ihnen mit wenigen Klicks eine gute Orientierung darüber, wie viele Umzugskartons Sie benötigen. Gerne liefern wir Ihnen Umzugskartons und das passende Verpackungsmaterial ganz bequem direkt vor die Haustüre!

Tipp: Wir liefern Ihnen das passende Verpackungsmaterial, damit Ihre Umzugsgüter beim Transport optimal geschützt sind!

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Umzugs-Ratgeber, Checklisten & Tipps für Ihren bevorstehenden Umzug.

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Sie planen einen Auslandsumzug?

Wichtige Infos und Hinweise, die Sie bei einem Auslandsumzug beachten sollten.

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